Montag, 28. März 2016

Interview mit Nina Hirschlehner

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich ein Interview mit der lieben Nina Hirschlehner für euch!
Viel Spaß damit :-*
Eure A.

Alex: Liebe Nina, als nächstes steht ja die Veröffentlichung von The Last Desire – Machtlos an. Der perfekte Zeitpunkt, um dich mal ein bisschen zu durchlöchern.  
Man kann ja überall nachlesen, wer du bist, woher du kommst und was du so machst, darum dachte ich mir, wir überspringen das Ganze einfach und starten das Interview mal ein bisschen anders. Beschreib dich doch mal mit 3 Farben und erzähl uns, warum genau diese.

Nina: Also meine Lieblingsfarbe ist – wie sollte es anders sein? – blau. Das merkt man besonders an The Last Desire und Andy. Ich verbinde diese Farbe immer mit Wasser. Man weiß ja nie, was sich in tiefen Gewässern versteckt, darum hat diese Farbe für mich etwas Geheimnisvolles, das mich magisch anzieht :D
Mit der Farbe schwarz ist es so ähnlich: Wer meine Bücher kennt, der weiß, dass es dort oft etwas düster zugeht (; Ich brauche diesen „Nervenkitzel“ in Geschichten, da mir sonst schnell langweilig wird.
Und als letzte Farbe würde ich rosa wählen, also ein richtig helles, mädchenhaftes altrosa. Ich habe ja schon öfter Bilder von meinem Arbeitsplatz gepostet, wo man sehen kann, dass mein Umfeld ziemlich rosalastig ist :D Das ist für mich so etwas wie ein Ausgleich zum dunklen Schwarz, das mich daran erinnert, nicht alles zu negativ zu sehen :D

Alex: Farben spielen ja auch in deinen Büchern gewisse Rollen – ich sag nur Andys Augen. *-* Wo wir auch schon beim Schnuckelthema sind. ? Woher hast du die Ideen für Andy und Jesse? Wie sind sie entstanden?

Nina: Einige wissen es ja schon: Meine Inspiration für Andy ist Andy Biersack – jemand, der es in seiner Kindheit nicht besonders leicht hatte und es trotzdem geschafft hat, ein Vorbild für unzählige Menschen zu werden.
Jesse ist da etwas anders. Er ist Andys großer Bruder und im Prinzip das komplette Gegenteil von ihm. Was vermutlich aber niemand weiß, ist, dass Jesse der eigentliche Hauptcharakter hätte werden sollen und Andy anfangs nur eine Nebenrolle hatte :b

Alex: Jetzt geht’s direkt mit dem ultimativen Bösewicht Mo weiter. Wie um alles in der Welt bist du denn auf IHN gekommen? Schreibst du Szenen mit Mo dann, wenn du besonders  schlechte Laune hast?

Nina: Mo hat sich noch vor der eigentlichen Geschichte entwickelt. Außerdem habe ich ihn gar nicht alleine ausgearbeitet, sondern mit meiner Freundin Jules. Wir haben in der Schule etwas herumgespielt und da kam dann ER raus. Als ich dann entschlossen habe, ein Buch zu schreiben, war er für mich der perfekte Bösewicht :D
Eigentlich nicht. Szenen mit Mo schreibe ich, wenn ich gut drauf bin. Zwar ist er der Böse, aber er hat auch viel Humor. Seine Weltanschauung ist einfach etwas anders als die der anderen, wenn man seine Geschichte und seine Beweggründe kennt, erscheinen einem viele seiner Taten vielleicht gar nicht mehr so abwegig (: 

Alex: Nun wieder auf neutrales Terrain: Unsere liebe Cat. ? Ich persönlich finde ja, in Cat steckt einiges an Nina Hirschlehner. ;-) Ist da was dran oder wer/was hat dich zu Cat inspiriert?

Nina: Das kann leicht sein :D Vor allem, wenn man ihren Klingelton (Something's Gotta Give von All Time Low) bedenkt.
Cat war der erste Charakter, den ich bewusst für die Geschichte ausgearbeitet habe. Es kann also durchaus sein, dass sie viele charakterliche Ähnlichkeiten mit mir hat (bewusst oder auch unbewusst :D )

Alex: Da wir nun ein bisschen was über die Hauptprotagonisten erfahren haben, würde mich noch interessieren, wann du gemerkt hast, dass The Last Desire so umfassend wird? Es sollen ja 10 Teile werden! War dir das von Anfang an klar oder kam das erst später?

Nina: Ich hatte absolut keine Ahnung! Anfangs war ich ja der Meinung, dass es nur ein Teil wird (so wie bei jedem Buch, das ich bis jetzt geschrieben habe). Mit der Zeit kamen aber immer mehr Ideen und eine Weile lang war ich fest davon überzeugt, dass es 4 Teile werden würden, die dann mit Cats Tod enden. Keine Angst, von diesem Vorhaben habe ich mich schnell wieder verabschiedet :D
Irgendwann waren auch 4 Teile nicht genug und so wurden es 10 (mit denen ich hoffentlich auskommen werden ;D )

Alex: Soweit ich weiß, ist The Last Desire deine erste Bücheridee gewesen. Was war es für ein Gefühl, als du den Vertrag mit dem Eisermann Verlag unterschrieben hast?

Nina: Das Gefühl war kaum zu beschreiben. Ich hatte ja zuvor schon „Das Geheimnis der Flammen“ als Indieautorin veröffentlicht, aber für The Last Desire habe ich mir immer einen Verlag gewünscht (vor allem wegen des Umfangs, die Bücher sind ja relativ lang).
Als dann der Vertrag bei mir ankam, konnte ich es kaum glauben. Von diesem Moment hatte ich über 5 Jahre lang geträumt und letztes Jahr war es dann endlich so weit.
An dieser Stelle möchte ich noch einmal von Herzen dem Verlag für seine Unterstützung und sein Vertrauen danken <3

Alex: Wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen einen Vampirroman zu schreiben? Hast du solche Bücher vorher schon gerne gelesen?

Nina: Um ehrlich zu sein, habe ich bis dahin nur eine Vampirreihe gelesen (House Of Night) und war nicht sonderlich begeistert. Trotzdem hat mich das Thema interessiert – wie gesagt, ich habe einen Hang zu düsteren Themen :D

Alex: Welche Szenen schreibst du besonders gern und welche fallen dir richtig schwer?

Nina: Ich schreibe gerne besonders dramatische oder actionreiche Szenen, die schreibe ich immer gleich zu Beginn. (Bei allen TLD-Teilen habe ich die spannendsten Stellen und das Ende schon geschrieben hihi :b)
Richtig schwer fallen mir eigentlich romantische Stellen. Oder solche, wo nicht viel passiert, dabei langweile ich mich oft. Natürlich sind diese Szenen auch wichtig, um die Handlung fortzuführen, aber besonders viel Spaß bereiten sie mir nicht :D

Alex: Man liest ganz oft auf deiner Seite, dass du dich von Musik inspirieren lässt. Was dir so gefällt, lesen wir ja dann. ;-) Jetzt meine Frage: welches Lied/ Band/Sänger ist dir eigentlich total peinlich, du findest es aber trotzdem total toll?

Nina: Okay, mein Geständnis (obwohl ich es nie geheim gehalten habe): Ich LIEBE Tokio Hotel. Vermutlich ist es nicht mehr so schlimm, das zuzugeben, wie noch vor ein paar Jahren, aber ich habe sie immer geliebt und werde es auch weiterhin tun :D Bill Kaulitz ist eines meiner großen Vorbilder <3
Aber ich muss allgemein sagen, dass ich mich für meinen Musikgeschmack nicht schäme. Ich höre so gut wie alles gerne, von Punkrock bis hin zu Howard Carpendale :D

Alex: Gibt es einen Ort, an dem du besonders kreativ bist?

Nina: Ich schreibe furchtbar gerne im Freien, egal wo. Besonders gut klappt es auch am Gardasee, der inspiriert mich immer <3

Alex: Du hast ja neben The Last Desire auch andere Bücher. Woher nimmst du generell deine Ideen für deine Bücher?

Nina: Auch auf die Gefahr hin, dass es doof klingt: Die meisten Ideen nehme ich aus meinen Träumen. Ich schreibe meine Träume immer auf und versuche dann, etwas daraus zu machen. Bisher sind fast alle Buchideen so entstanden :D

Alex: Bisher waren deine Bücher ja eher im Bereich Fantasy angesiedelt. Vor kurzem hast du dich mit dem Veröffentlichen von L.O.S.T – Ein Leben auf dem Scherbenhaufen von einer anderen Seite gezeigt. Wirst du auch zukünftig in verschiedenen Genres schreiben?

Nina: Ich denke schon. Zwar fällt es mir leichter, Fantasygeschichten zu schreiben, da man sich nicht an die Grenzen der Realität halten muss, aber Ein Leben auf dem Scherbenhaufen hat mir so viel Freude bereitet, dass ich bestimmt noch mehr YA-Bücher schreiben werde (:

Alex: Die Cover deiner Selfpublisher- Bücher gestaltest du ja selber. Woher nimmst du die Ideen dafür? Hast du beim Schreiben schon ein Bild vor Augen oder entsteht es unabhängig davon?

Nina: Das entsteht völlig unabhängig. Bei Ein Leben auf dem Scherbenhaufen hatte ich zuerst ein Cover erstellt und mir dann erst eine Geschichte dazu überlegt. Es macht mir richtig viel Spaß, Cover zu gestalten. Ich erstelle oft Premade Cover für mich selbst und entscheide erst im Nachhinein, zu welcher Geschichte es passen könnte (:

Alex: An welchem Buch arbeitest du zur Zeit? Kannst du uns schon was darüber verraten? ;-)

Nina: Im Moment arbeite ich an mehreren Projekten parallel (ja, das geht. Es hängt von meiner Stimmung ab, an welchem Buch ich jetzt schreiben möchte). Mein Hauptaugenmerk liegt aber derzeit auf dem 2. Teil von Ein Leben auf dem Scherbenhaufen, da dieser im Mai erscheinen soll <3
Außerdem sind noch eine Lovestory und der letzte Teil der Chroniken der Zehn in Arbeit (:

Alex: Wenn du die Qual der Wahl hättest: welchen deiner Jungs würdest du wählen?

Nina: ANDY. Keine Frage, ich würde mich immer für Andrew Vega entscheiden :D <3

Alex: Von vielen Autoren hört man oft, dass ihre Figuren immer irgendwie im Kopf rumschwirren, ist das bei dir auch so? Was machst du um mal abzuschalten?

Nina: Oh ja, die sind immer bei mir :D Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht ohne meine Bücher kann :D Ich glaube, richtig abschalten kann ich nicht, ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen oder Inspirationen (:

Alex: Was kannst du überhaupt nicht leiden und womit könnte man dir eine riesige Freude bereiten?

Nina: Ich hasse es, wenn mir jemand sagt, dass ich etwas nicht tun kann – dass meine Ziele unrealistisch sind oder etwas in der Art. Das regt mich richtig auf :D
Es ist so einfach, mir eine Freude zu machen. Ich freue mich über jede Nachricht, die ich bekomme. Jede Rückmeldung zu meinen Büchern. Jede Unterstützung.

Alex: Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir wünschen?

Nina: Einen Real-Life-Andy (; Nein, Spaß. Viele Leute haben mir geschrieben und gesagt, dass mein Buch Ein Leben auf dem Scherbenhaufen eine gute Drehbuchvorlage wäre. Das wäre so mein geheimer Sternschnuppenwunsch :3 <3

Alex: Und zum Schluss: was wolltest du schon immer mal gefragt werden und wieso? ;-)

Nina: Puuuh, das ist schwierig :D Ich freue mich immer total, wenn mir jemand Fragen stellt – egal ob über mich oder meine Bücher.
Es gibt so viele Fragen, die ich so gerne mal hören würde. So was wie: Willst du mit mir nach London fliegen? Sollen wir All Time Low hören? Darf ich den Buch verfilmen? Willst du meinen Kuchen aufessen? Da kann ich mich nicht entscheiden :D

Alex: Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, die Fragen zu beantworten. :-*

Nina: Danke für die tollen Fragen <3


Dienstag, 1. März 2016

Küsse in luftiger Höhe - Mila Summers (Tales of Chicago 4) /Rezi Jasmin

"Miranda Honeychurch ist ein klassischer Beziehungspechvogel. Irgendwie gerät sie immer an den Falschen. Dann trifft sie auf Noah, der ihr bei einem Brand das Leben rettet. Die Tatsache, dass er für sie sein Leben aufs Spiel setzt, lässt ihr Herz höherschlagen – doch der Feuerwehrmann würdigt sie nach dem gefährlichen Einsatz keines Blickes mehr und lässt sich sogar verleugnen. Hals über Kopf kehrt sie Chicago den Rücken, obwohl der Gedanke an Noah sie bis in ihre Träume verfolgt. Mit ihrer Freundin Emily bricht sie zu einem Roadtrip auf, bei dem sie mehr findet, als sie zu hoffen gewagt hat. Und dennoch quält sie eine Frage: Was für ein Geheimnis verbirgt Noah hinter den ozeangleichen Augen?"

Die Autorin


Mila Summers wurde 1984 in Würzburg geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter lebt. Sie studierte Europäische Ethnologie, Geschichte und Öffentliches Recht und erfüllte sich mit der Veröffentlichung ihres ersten märchenhaften Kurzromans "Küss mich wach" einen großen Traum. Wenn sie nicht gerade Windeln wechselt, auf Reisen geht oder in den Büchern schmökert, die sich auf ihrem SuB häufen, gilt ihre Leidenschaft dem Schreiben humorvoller und romantischer Geschichten.


Das Cover





Dieses Cover find ich persönlich ja total geil. *-* Ich liebe ja die Cover der Tales eh schon, aber dieses ist für mich das Beste. <3

Der Schreibstil

Ja was soll ich dazu noch sagen. Traumhaft schön, extrem lustig und mega romantisch. Mila nimmt mich mit ihrem Schreibstil und ihren tollen Figuren immer wieder mit auf die Reise und jedes Mal ist es immer wieder aufs Neue wundervoll.


Der Inhalt

Miranda ist mit einer liebevollen und behüteten Kindheit aufgewachsen, doch trotzdem fühlte sie sich immer allein. Aussätzig und nie wirklich dazugehörend. In der Liebe klappte es auch nicht und mttlerweile war sie die Einzige ihrer Freundinnen, die keinen Ring am Finger hatte. Dann passiert eines Tages ein schrecklicher Unfall und sie wird in letzter Sekunde von Captain Bricks gerettet. Dieser geht ihr seit dem nicht mehr aus dem Kopf und ihm scheint es ähnlich zu gehen. Doch er behandelt sie sehr unfreundlich, ja man könnte sagen er verleugnet sie sogar. Wird Miranda das große Rätsel um ihn lösen können?


Das Fazit

Ich fands wie immer klasse. Endlich ist auch Miranda dran und darf ihren Traumprinzen äh Feuerwehrmann finden. Die Geschichte ist genauso lustig wie teilweise schockierend. Ich hab manchmal echt die Luft angehalten. Und Cayman. Haha. Ich liiiiiiiiebe Cayman. Wirklich! Cayman hat mich sooo oft zum Lachen gebracht und erinnert mich total an meine Hündin. :D Das könnte auch sie sein!  
Etwas winzig kleines, hab ich diesmal zum Meckern. Ich hätte mir mehr Zwischenmenschliches gewünscht. Also mehr intime Augenblicke zwischen Noah und Miranda. Aber das ist nun wirklich Meckern auf sehr hohem Niveau. 

Alles in allem fand ichs wundervoll und freue mich schon sehr auf den Mädelstrip. :D Ich gebe "Küsse in luftiger Höhe 5 von 5 Federblüten. <3

Küsschen,
Eure J :*