Sonntag, 28. Juni 2015

AfterPassion, AfterTruth & AfterLove - Anna Todd (Rezi Jasmin)

Hallöchen ihr Lieben. :-) 

Da ich jetzt alle Bücher in eine Rezi verpacke, kommt heute mal kein Klappentext zuerst. 

Ich will euch, bevor ich anfange, noch schnell begründen, wieso ich jetzt die Rezi bündele. 
Es liegt einfach daran, dass ich die Bücher nicht aus der Hand legen konnte. Hatte ich das Erste fertig, musste ich sofort beim Zweiten weiterlesen und genauso war's beim Dritten. 
Da ist es natürlich jetzt ziemlich blöd, dass Teil 4 erst im August kommt... -.-' 

Die Autorin

Anna Todd lebt gemeinsam mit ihrem Ehemann im texanischen Austin. Sie haben nur einen Monat nach Abschluss der Highschool geheiratet. Anna war schon immer eine begeisterte Leserin und ein großer Fan von Boygroups und Liebesgeschichten. In ihrem Debütroman AFTER PASSION konnte sie ihre Leidenschaften miteinander verbinden und sich dadurch einen Lebenstraum erfüllen.

Das Cover 

Bildquelle

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Die Cover sind perfekt! Alles ist grau oder schwarz, außer dieses eine Wort. Dieses Wort leuchtet so hell in seiner Farbe, dass es für mich Tessas Hoffnung in Hardin darstellt. :-)

Der Schreibstil

Anna Todds Schreibstil, war einer der Gründe, wieso ich die Bücher nicht aus der Hand legen konnte und diese, zugegeben dicken Wälzer, in nicht mal einer Woche durch hatte. Sie schreibt so locker und trotzdem zerfrisst einen die Spannung. 

Der Inhalt

Achtung Spoiler!

Im Groben geht es eigentlich um die typische Badboygeschichte, die aber doch irgendwie total spannend ist. Tessa kommt aus einem verschlafenen, kleinem Ort 2h von ihrer Traumuni, der WCU, entfernt. Tessa ist das typische Vorstadtmädchen. Blond. Lange Haare. Höflich. Zuvorkommend. Sehr, sehr ordentlich. Immer saubere Klamotten und schon gar keine körperbetonten Sachen. Das typische Mauerblümchen. Am ersten Tag an der Uni, lernt sie einen ziemlich komischen Typen kennen. Tätowiert. Gepierct. Lange Haare. Launisch. Laut. Hardin! 
Sofort zieht er sie in seinen Bann und obwohl er ziemlich schlimme Dinge mit ihr abzieht, schaffen sie es doch irgendwie. Es stellen sich den Beiden immer mehr Steine in den Weg. Seine verkorksten Familienverhältnisse, ihre sehr penible und ziemlich zickige Mutter, seine Exaffären und dann am Ende des zweiten Teils auch noch ihr drogen- und alkoholsüchtiger Vater. Als sie dann nach Seattle zieht, um ihren Traum zu verwirklichen, scheint zwischen ihnen endgültig Schluss zu sein. Doch Tessa und Hardin wären nicht Tessa und Hardin, würden sie sich nicht doch wieder zusammenraufen. Alles scheint super, bis sie zusammen nach England fliegen, um Hardins Mutter bei der Hochzeit zu helfen. 
 
Das Fazit

Es gibt echt selten Bücher, die ich nicht mehr weglegen kann. Selten Geschichten, die mich so sehr in ihren Bann ziehen und vorallem lösen Bücher bei mir selten solche Gefühle aus. 
Einmal öfter hab ich mich dabei erwischt, wie mein Puls aufeinmal ziemlich schnell ging, wie ich mit Tessa traurig und enttäuscht wurde, aber auch wie ich blöd gegrinst habe, wegen Hardins Humor. 
Tja Hardin . Wo ich grad von ihm spreche. 
Ich dachte echt schon Christian Grey sei ein schwieriger Charakter, aber ich denke da hab ich mich wohl getäuscht. Bei Tessa ist es nicht anders. Am Anfang denkt man, ok kleines naives Mädchen. Aber im Laufe der Bücher beweist sie, wie sehr sie das gerade nicht ist. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr mochte ich sie und ihre Art die Welt zu sehen. Ich verstehe zwar immer noch nicht ganz, 
weshalb sie vor Frust gleich zweimal irgendwelche Typen küssen muss, aber gut. :P  Und dann auch noch Landon. Ich mag ihn. Er ist quasi der große Bruder, den man sich immer gewünscht hat. Ich könnte hier noch ewig so weiter machen, aber wir wollen ja auch mal zum Punkt kommen. :D 
In sämtlichen Bewertungen steht, dass die Afterreihe eine Mischung aus Twilight und Shades of Grey ist. Am Anfang war ich nicht so überzeugt davon, aber mittlerweile stimme ich dem vollkommen zu.
Es wird einem als Leser öfter das Herz gebrochen,  also man zählen kann, doch fast genauso oft verliebt man sich auch wieder in Hardin und seinen Humor. 
Ich liebe beide Reihen und die Parallelen sind deutlich zu erkennen. Meiner Meinung nach vereinen Anna Todds Bücher das Beste von beiden Reihen in sich. 


Ich gebe Anna Todd und ihrer total tollen Reihe 5 von 5 Federblüten.  


Liebe Grüße 
Eure J :* 

Montag, 22. Juni 2015

Die Rote Königin - Victoria Aveyard (Rezi Jasmin)

"Rot oder Silber - Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren  Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die - und nur die - besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben - und ihr Herz ... "
Die Autorin

Victoria Aveyard wuchs im Osten der USA auf, in einer Kleinstadt in Massachusetts. Von dort zog sie an die Westküste, um in Los Angeles an der University of Southern California Drehbuchschreiben zu studieren. Sie hat ein Faible für Geschichte, für Explosionen und für taffe Heldinnen - und schreibt am liebsten Bücher, in denen sie alles drei kombinieren kann. Außerdem liebt sie Road Trips, Filmegucken in Endlosschleife und das große Rätselraten, wie es bei der Serie "A Game of Thrones - Das Lied von Eis und Feuer" weitergeht.

Das Cover




Das Cover passt perfekt zur Geschichte. Es zeigt wie die Roten von den Silbernen getrennt sind und wie Mare zwischen den Stühlen am königlichen Hof steht. 

Der Schreibstil

Das Buch liest sich durchweg flüssig und hat einen durchgehenden Spannungsaufbau. Ich war ab dem ersten Satz verzaubert. Respekt an die Autorin. Ein besseres Debüt hätte sie nicht schreiben können.

Der Inhalt 
Achtung Spoiler!!!


Mare, eine Rote, wohnt mit ihren Eltern in Stilts, einem Dorf direkt am Fluss. Da Menschen mit rotem Blut ohne magische Fähigkeiten auf die Welt kommen, leben sie auch in sehr einfachen Verhältnissen. Die Silbernen, also diejenigen mit magischen Fähigkeiten und silbernem Blut, leben in Luxus, bilden die Regierung und stellen die Königsfamilie. Eine silberne Familie hat jeden Luxus, den man sich wünschen kann. Als Mare eines Tages an den Hof gerufen wird, um dort den Silbernen zu dienen, traut sie ihren Augen nicht. Überall Gold, Schmuck und alles, was das Herz begehrt. Mare ist für die Königinnenkür eingeteilt und soll dort die Tischgäste bedienen.  Als sie dort in eine lebensbedrohliche Lage kommt, kann sie sich retten - mit Hilfe magischer Fähigkeiten. Das wirft nun Rätsel auf und Mares Schicksal nimmt ihren Lauf... Mehr verrate ich euch nicht :-)

Fazit

Leute, Leute, Leute, Leute .... Alter Falter ...
Ich finde noch gar keine richtigen Worte. Freunde was ein geiles, krasses Ende dieses Buch hat.
Ich bin immer noch ganz hin und weg... Es ist einfach der Wahnsinn. Am Anfang dachte ich, gut ein "Panemabklatsch", aber jetzt kann ich nur noch sagen: wow. Ihr merkt selber dieses Buch hat mich komplett verwirrt. Die Charaktere, die Story und was eine unglaubliche Wendung. Ab dem letzten Drittel hab ich nichts mehr von meiner Umwelt wahrgenommen - irgendwann gibt mein Freund dann tatsächlich auch auf, mit mir zu reden ;D. Ich war so in diese Welt versunken , es war so spannend. 
Genial. Einfach nur genial. Es hat genau die richtige Mischung aus Blut, Verrat, Liebe und Fantasy, die ein Buch braucht.  Ich ziehe meinen imaginären Hut vor der Autorin und warte jetzt ungeduldig auf den zweiten Teil. (;

Ich gebe immer noch total geschockte und gleichzeitig verzückte 5 von 5 Federblüten.


Eure Jasmin :* 









Federleicht - Wie fallender Schnee ~ Marah Woolf (Rezi Alex)

""Eliza, jedem Anfang wohnt ein Zauber inne", hat meine Großmutter mir mal erklärt. Damals habe ich nicht verstanden, was sie damit meinte, und heute war ich immer noch nicht schlauer. Denn jetzt stecke ich mittendrin in einem Anfang - aber von zauberhaft kann keine Rede sein. Ausgerechnet ich soll eine magische Schneekugel für die Elfen zurückholen. Wenn sie wenigsten nett wären - diese Elfen. Aber nein - sie sind eingebildet, arrogant und bockig (einer jedenfalls). Im Grunde kann das alles nur ein schlechter Scherz sein. Ich bin bestimmt die Letzte, die sich mutig in ein Abenteuer stürzt. Denn die erlebe ich maximal mit einer Tüte Chips und meiner besten Freundin Sky vor dem Fernseher. Wäre ich bloß nicht in den Wald gegangen und durch das blöde Portal gestolpert. Dann wäre die Geschichte, die meine Welt völlig auf den Kopf stellte, vermutlich nie passiert. Aber das ist nicht mehr zu ändern und so leicht lasse ich mich nicht unterkriegen - schon gar nicht von einem Elf."

Zuerst habe ich mich nicht so ran getraut, aber als ich auf Marahs Facebookseite gelesen habe, dass die FederLeichtSaga direkt an die Ereignisse aus der MondLichtSaga anschließt, musste ich es unbedingt lesen. Und es ist so, so, SOOO ein weltklasse tolles Buch!!!

Die Autorin

Marah Woolf wurde 1971 in Sachsen- Anhalt geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann, ihren drei Kindern und einer Zwergbartagame lebt. Sie studierte Geschichte und Politik und erfüllte sich mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans 2011 einen großen Traum. Mittlerweile sind die MondLichtSaga und die BookLessSaga von ihr erschienen.

Das Cover

Das Cover ist das Einzige, was mir am Buch nicht 100% gefällt, wobei es eigentlich total passend ist. Ich kann nicht mal genau sagen, wieso es mir nicht so gefällt. :-D Das Cover ist in verschiedenen Blautönen gehalten, die ein bisschen an Winter und somit an Schnee erinnern. Im Vordergrund steht die gestohlene Schneekugel, eine der sieben Aureolen. Auch die anderen Sechs sind schwach im Hintergrund abgebildet. Liest man das Buch, versteht man auch, welche Rolle der Schmetterling auf dem Cover spielt.

Der Schreibstil


Marah Woolf hat so eine wunderbare Art zu schreiben. Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen und es nicht aus den Händen gelegt. Es ist total fesselnd geschrieben und liest sich sehr flüssig. Man kann sich alles wunderbar vorstellen. Das Buch zu lesen ist tausend Mal besser, als einen Film zu gucken. Es ist auch sehr interessant, dass man immer wieder Parallelen ziehen kann, zwischen dem Theaterstück "Tristan und Isolde", dass für Eliza eine große Rolle spielt, und den Beziehungen der Hauptcharaktere. 

Der Inhalt

Achtung Spoiler!!!!

Im ersten Buch der FederLeichtSaga geht es um Eliza, die wegen ihrem Kater Söckchen in die Welt der Elfen gestolpert ist. :-) Eliza lebt mit ihrem Zwillingsbruder Fynn, ihrer Mutter, ihrer Großmutter und ihrem Kater Söckchen im schottischen St. Andrews. Ihre Mutter betreibt ein kleines Café, in dem Eliza nach der Schule aushelfen muss (wovon sie natürlich mega genervt ist). Eliza ist von teenagerüblichem Liebeskummer geplagt und ein komischer Traum verfolgt sie seit Tagen. Auch ihre beste Freundin Sky kann ihr keinen Rat geben. In ihrem Traum geht es um ein Lichttor auf der Lichtung im Wald, die sie so sehr mag. Sie erklärt sich schon für verrückt als dieses Tor tatsächlich auftaucht. Sie meidet die Lichtung, bis sie mit ihrem Kater einer Taube hinterher jagt. Sie landet auf der Lichtung und stolpert wortwörtlich in die Elfenwelt. Auf den ersten Blick sieht alles aus wie auf der Lichtung in ihrer Welt, bis ihr ein Troll erklärt,wo sie eigentlich ist und vor allem wieso sie dort ist. Eliza wurde von der Hohepriesterin Larimar auserwählt, die Welt der Elfen wieder in geordnete Bahnen zu bringen. Die Königin der Elfen ist spurlos verschwunden und eine magische Schneekugel wurde gestohlen. Elizas Aufgabe soll es sein, die Kugel den Elfen zurückzubringen. Der hübsche, bockige Elf Cassian soll sie auf diese Aufgabe vorbereiten. Obwohl Cassian so unnahbar scheint, fühlt sich Eliza auf eine Weise zu ihm hingezogen, die sie sich nicht erklären kann. Sie weiß, dass sie sich nicht in einen Elf verlieben darf, aber irgendwann merkt sie, dass es dafür längst zu spät ist. Auch Cassian öffnet sich ihr nach und nach immer mehr. Spätestens als die Elfen Elizas Theaterstück "Tristan und Isolde" proben, ist es beiden klar - trotz aller Regeln und Erwartungen haben sie sich verliebt. Eliza weiß aber trotzdem nicht, wem sie in der Elfenwelt eigentlich wirklich vertrauen kann. Sie hat immer mehr das Gefühl, dass das Verschwinden der Schneekugel mit dem Verschwinden der Elfenkönigin zusammenhängt und das Larimar damit etwas zu tun haben könnte. Doch wie es weiter geht verrät Marah erst im zweiten Teil der FederLeichtSaga und beendet das erste Buch mit einem absoluten Schock.

Fazit


So oft WOOOOOOOOW kann ich gar nicht schreiben, wie ich das Buch fand. Es ist so unglaublich toll geschrieben. Ich bin meeeega gespannt wie es weiter geht. Am Ende des ersten Teils wollte ich nur weinen (liebe Marah, wenn du das liest: Es ist echt krass...). In Cassian hab ich mich sofort verliebt. :-) Ich finde ihn noch toller als Calum. Mit Eliza kann man sich auch sehr gut identifizieren, wobei sie manchmal echt ziemlich naiv ist. Wenn euch die MondLichtSaga gefallen hat, müsst ihr unbedingt die FederLeichtSaga lesen. Ein paar bekannte "Gesichter" sind auch dabei. ;-)

Ich gebe dem Buch megadicke 5 von 5 Federblüten.

LG eure A. :-*

Sonntag, 21. Juni 2015

Asche und Phönix ~ Kai Meyer (Rezi Alex)

"Parker und Ash haben nichts gemeinsam. Er ist Hollywoods größter Jungstar, das Gesicht des Magiers Phoenix aus den "Glamour"-Filmen. Sie ist eine "Unsichtbare", nirgends zu Hause, immer im Verborgenen. Doch dann erwischt Parker Ash in seiner Londoner Hotelsuite beim Diebstahl und nutzt die Chance, um mit ihr vor den Fans und Paparazzi zu fliehen. Ihre gemeinsame Reise führt sie durch Frankreich bis an die Côte d’Azur – auf den Spuren eines teuflischen Paktes, verfolgt von einer dämonischen Macht, die sie gnadenlos jagt."

Der Autor

Kai Meyer geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in dreißig Sprachen übersetzt.

Das Cover



(Quelle: Asche und Phönix )

Das Cover ist sehr passend. Es zeigt eine Altstadt im Süden Frankreichs, wo sich auch der Großteil des Buches abspielt. 

Der Schreibstil

Kai Meyer hat einen sehr schönen Schreibstil. Das Buch hat sich flüssig gelesen und hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich es auch nicht aus der Hand gelegt. Als Leser weiß man nicht mehr als die Protagonisten, was eine zusätzliche Spannung aufbaut. Ständig habe ich mich gefragt: "Oh Gott, wie geht es nur weiter? Und was ist das eigentlich?". Das war echt richtig aufregend. :-) Es ist auch schön, dass die Erzählperspektive zwischen Ash und Parker wechselt.

Der Inhalt
Spoiler!!!!

Am Anfang dachte ich echt: "Ooooookaaay, wieder eine Aschenputtelstory...", aber das sollte sich recht schnell ändern. Im ersten Drittel des Buches hatte ich keine Ahnung, worum es eigentlich geht. :-) Ash ist eine unscheinbare junge Frau, die eine schwere Kindheit hatte. Sie steht nicht gern im Mittelpunkt und schleppt sich durch verschiedene Aushilfsjobs in Hotels. Ihren Arbeitgeber wechselt sie regelmäßig, damit nicht auffällt, dass Ash etwas mit den Diebstählen zu tun hat, die kooooomischerweise genau dann passieren,wenn sie da arbeitet. ;-) Sie arbeitet als Zimmermädchen in dem Hotel, in dem auch der berühmte Parker Cale unterkommt, der in London zur Premiere seines neuen Glamourfilms auftritt. Parker ist ein sehr interessanter junger Mann. Er steht eigentlich nicht gern im Mittelpunkt, kann aber nicht ohne den Ruhm leben, wie sich später herausstellen soll. Er wurde von seinem Vater berühmt gemacht, der Medien- Tycoon ist. Parker hat allerdings genug von dem ganzen Ruhm, auch seine Arbeit als Schauspieler macht ihm keinen Spaß. Vor laufenden Kameras bricht er mit seinem Vater und hat überhaupt keine Ahnung, was er damit angerichtet hat, denn ab jetzt nehmen die Dinge ihren Lauf. Parker will untertauchen und flüchtet zurück in seine Hotelsuite, wo er auf Ash trifft, die grade drauf und dran war, sein Geld mitgehen zu lassen. Sie hilft ihm und fährt mit ihm zu ihrer vermeintlichen Wohnung. Auf dem Weg dorthin werden sie von irgendetwas verfolgt, was Ash sich nicht erklären kann. Hier habe ich mich das erste Mal gefragt, was da eigentlich vor sich geht, wahrscheinlich genauso wie Ash. :-) Sie werden von Parkers nicht wirklich menschlicher "Assistentin" verfolgt. Es wird klar, Parker und Ash müssen nicht nur vor der Presse fliehen. Parker will die ganze Situation mit seinem Vater klären, weshalb die beiden nach Südfrankreich fahren. Der liebe Parker ist nur leider etwas stur, darum machen er und Ash nach einem Telefongespräch mit seinem Vater einen Zwischenstopp bei Parkers Schauspielkollegen Lucien in Lyon. Ash ist von der ganzen Fahrt total begeistert. Sie kam noch nie aus London raus und hat ihre  Kamera immer griffbereit. Hier in Lyon merken die beide zum ersten Mal, dass da mehr ist als nur das gemeinsame Interesse, der Presse zu entkommen. Dieser Moment hält allerdings nicht lange an. Parker wird von einem komischen Wesen angegriffen, vor dem ihn seine "Assistentin" (Leibwächterin trifft es wohl eher) gerade noch retten kann. Erst jetzt wird langsam klar, was hier eigentlich noch passiert. Die beiden machen sich auf den direkten Weg zu Parkers Vater, der das Ganze aufklären soll. Ab jetzt überschlagen sich die Ereignisse. Ich will euch nicht zu viel verraten, nur so viel: Parkers Vater ist vom Ruhm besessen und hat alles getan, um diesen zu vergrößern. Auch ein Pakt mit einem Dämon hat ihn nicht abgeschreckt. Leistung erfordert bekanntlich immer eine Gegenleistung, die Parkers Vater aber nicht begleichen kann. Parker soll für seine Schuld einstehen. Ash und Parker können gerade noch von dem Anwesen fliehen und sind dem Tod gerade nochmal davon gekommen. Es kommt zu einer nervenaufreibenden Verfolgungsjagd. Trotz all der verrückten Sachen und Wesen, mit denen Ash konfrontiert wird, weicht sie nicht von Parkers Seite und es entwickeln sich nach und nach Gefühle zwischen den beiden. Aber kriegt das junge Liebespaar die Chance auf ein gemeinsames Leben? Können sie den Dämon, der sie jagt, besiegen? DAS steht im letzten Drittel des Buches. :-)

Fazit

Wie ich vorhin schon geschrieben habe, es ist super spannend. Ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil ich einfach immer nur wissen wollte: "Ach herrje, was ist das denn? Was passiert denn nun noch?". Man konnte sich einfach super mit Parker und Ash identifizieren und wurde immer wieder überrascht. Ich fand nur schade, dass man so wenig über Ash erfahren hat. Im Verlaufe des Buches hat es sich nur noch um Parker und seine Familiengeschichte gedreht. Trotz allem war das Buch richtig schön. Es ist eine abgeschlossene Geschichte, wobei das Ende auch Raum für eine Fortsetzung lässt. 

Ich gebe Asche und Phönix 4,5 von 5 Federblüten.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

Eure A. :-*



Montag, 15. Juni 2015

Everflame - Josephine Angelini (Rezi Jasmin)

"Liebe schmerzt.      Magie regiert.      Feuer tötet."

"Die 17-jährige Lily Proctor hat es nicht leicht. Mit ihren feuerroten Haaren fühlt sie sich immer als Außenseiterin. Zudem halten ihre lebensbedrohlichen Allergien sie davon ab, so zu leben wie die anderen in ihrer Heimatstadt Salem. Lily wünscht sich nichts mehr, als ein normales Highschool-Girl zu sein. Nach einer katastrophalen Partynacht will sie einfach nur verschwinden. Und genau das passiert. Wortwörtlich. Lily findet sich plötzlich in einem anderen Salem wieder, wo sie auf ihre eigene Doppelgängerin trifft. Sie gerät in einen gefährlichen Strudel aus Macht, Versuchung und einer Liebe, mit der sie nie gerechnet hätte. Ist Lilys Doppelgängerin buchstäblich ihr größter Feind?"


Puuuuuh. ich kann nur sagen wow, wow, wow und nochmals wow. Was ein geiles Buch.


Die Autorin 

Josephine Angelini, geboren in Massachusetts/USA, lebt mit ihrem Mann und drei Katzen in Los Angeles. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaften in New York und veröffentlichte mit der "Göttlich"-Reihe ihr sensationelles Debüt. "Everflame - Feuerprobe" ist der fulminante Auftakt ihrer neuen Trilogie.


Das Cover



Also das Cover ist der Wahnsinn. Eine Blume die in Flammen steht bzw aus Flammen besteht. Ein passenderes Cover hätte es nicht geben können.

Der Schreibstil 

Also wie schon in den Göttlich-Büchern hat mich auch bei dieser Reihe das erste Wort wieder in den Bann gezogen. Es liest sich extrem flüssig und Josephine Angelini hat mit disem Buch mal wieder deutlich gezeigt, dass sie echt was drauf hat!


Der Inhalt 

Lily wohnt mit ihrer großen Schwester Juliet und ihrer Mom in dem kleinen Küstenort Salem. Durch ihre roten Haare fällt Lily eigentlich schon genug auf, aber sie ist noch dazu schwerkrank. Sie hat fast immer Fieber und ganz oft ziemlich schlimme Krampfanfälle. Das macht es Lily natürlich deutlich schwerer Freunde zu finden. Tristan, Lilys bester Freund, steht ihr in der ganzen harten Zeit bei. Liliy ist schon seit sie klein ist in ihn verliebt. Natürlich merkt, er das nicht, küsst sie irgendwann und das Drama nimmt seinen Lauf. Als er Lily schließlich so doll verletzt, dass sie einfach nur noch weg will, landet sie aufeinmal in einem anderem Salem. Einem Salem das von Hexen regiert wird und die Anführerin dieser Hexen sieht aus wie Lily. Dann trifft sie auch noch Rowan und den Tristan aus dieser Welt. Danach wird alles kompliziert....


 Fazit 

Wow. Also ich bin immer noch mega begeistert von diesem Buch. ich bekomm mich gar nicht mehr ein. ich kann nur sagen, lest es unbedingt. Es lohnt sich wirklich. Die Figuren sind einfach nur toll, die Story ist echt mega cool und alter Falter, wenn das Buch nicht spannend ist, dann weiß ich auch nicht. Ich will unbedingt und zwar jetzt sofort den zweiten Teil lesen! Einziges Problem - Tränenpfad kommt erst am 15. Oktober raus....


Ich gebe total begeisterte 5 von 5 Federblüten.

Freitag, 12. Juni 2015

Göttlich verdammt - Josephine Angelini (Rezi Jasmin)

"Autsch. Bring mich nicht zum Lachen" schnaufte er und seine Brust bebte dabei auf und ab. "Wenn du aufhörst, höre ich auch auf." meinte Helen. Sie kicherten noch leise vor sich hin und konzentrierten sich erneut darauf, ihre Schmerzen zu regulieren und ihre Körper zu heilen. Mit einem Ohr hörte Helen das regelmäßige Pochen von Lucas' Herz und mit dem anderen das Kreischen der Möwen. Die Morgendämmerung brach bereits herein und sie fühlte sich zum ersten Mal seit Wochen vollkommen sicher.

Göttlich verdammt ist der erste Teil der Göttlich- Trilogie und noch dazu ein grandioser Auftakt.

Die Autorin

Josephine Angelini, geboren in Massachusetts/USA, lebt mit ihrem Mann und 3 Katzen in Los Angeles. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaften in New York und veröffentlichte mit der "Göttlich"-Reihe ihr sensationelles Debüt.

Das Cover 




Das Cover ist in Gold- und Grüntönen gehalten und wirkt dadurch sehr schön und edel. Passend, wenn man bedenkt, dass es in diesem Buch um Götter und ihre Nachfahren geht.

Der Schreibstil

Neben Marah Woolf ist Josphine Angelini echt eine meiner Lieblingsautorinnen. Sie schreibt ihre Bücher so spannend. Ich hab das Buch schon so oft gelesen und bin jedes Mal sofort wieder drin, weil ihr Stil einfach so packend ist.

Der Inhalt

Helen wohnt mit ihrem Vater auf der kleinen Insel Nantucket. Sie wusste schon immer, dass sie anders ist - stärker, schneller und schöner als alle anderen. Die meisten Leute werden von ihren überragenden Eigenschaften eingeschüchtert und meiden sie deswegen. Alle außer ihrer besten Freundin Claire. Zusammen mit ihr überstand Helen die ewigen Hetztiraden und Mobbingattacken, wenn Claire dabei war, konnten ihr alle anderen egal sein. Kurz vor ihrem letzten Highschooljahr zieht eine Großfamilie nach Nantucket. Schnell wird klar, dass auch Familie Delos anders ist. Spätestens als Helen, wie von Furien angestachelt, auf Lucas Delos losgeht und ihn vor der versammelten Schülerschaft versucht zu töten, wird klar, dass mehr dahinter steckt.

Fazit

Da ich die griechische Mythologie liebe, ist dieses Buch natürlich sofort auf meinem SuB gelandet und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch hat alles was ein gutes Buch braucht: geniale Charaktere, eine tolle Story und ganz viel Herzschmerz. Ich kann die Reihe jedem empfehlen, der auf Fantasybücher steht. Ihr werdet nicht enttäuscht sein. Josephine Angelini schafft es, dass man vom ersten Wort an total gefesselt ist und das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Einfach toll!

Ich vergebe ganz klar 5 von 5 Federblüten. <3


Liebe Grüße
J :*

Sonntag, 7. Juni 2015

Flavia De Luce - Schlussakkord für einen Mord ~ Alan Bradley (Rezi Alex)

"Ach du heilige Pfeife - Flavia de Luce zieht alle Register!
Sie steckt ihre Nase überall hinein und befördert jeden noch so tief vergrabenen Hinweis ans Licht - die elfjährige Flavia de Luce ist Hobbydetektivin aus Leidenschaft. Als sie ihre Nase zur Abwechslung in eine alte Kirchengruft steckt, rechnet sie allerdings nicht damit, eine verhältnismäßig frische Leiche ans Tageslicht zu befördern. Aus dem Grab des Kirchenheiligen von Bishop's Lacey blickt ihr der ermordete Kirchenorganist entgegen. Wer hatte einen Grund, Mr. Collicutt zu töten, warum trägt er eine groteske Gasmaske, und wieso hat der Täter die Leiche hier, an diesem heiligen Ort, versteckt?"
"Schlussakkord für einen Mord" ist bereits das fünfte Buch der Flavia de Luce- Reihe. Ich habe die anderen Bücher auch alle schon gelesen und ich muss sagen, ich bin jedes Mal wieder überrascht.

Der Autor

Alan Bradley wurde 1938 in der kanadischen Provinz Ontario geboren. Nach seiner Laufbahn als Elektrotechniker, zuletzt als Direktor für Fernsehtechnik an der Universität von Saskatchewan, zog er sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurück, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sein erster Roman um die Hobbydetektivin Flavia de Luce, Mord im Gurkenbeet, schaffte auf Anhieb den Sprung in die SPIEGEL- Bestsellerliste und wurde mit dem Dagger Award, dem Dilys Award, dem Agatha Award und sowohl dem Macavity als auch dem Barry Award für den besten Erstlingsroman ausgezeichnet. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau Shirley auf der Isle of Man.

Das Cover




Alle Cover der Flavia- Reihe lassen auf schaurig verspielte Weise auf den Inhalt schließen.
So auch dieses Mal. Man sieht Flavia über Orgeltasten hüpfen.

Der Schreibstil

An sich lässt sich das Buch flüssig lesen. Flavia liebt allerdings die Chemie, weshalb ab und zu chemische Formeln in den Raum geworfen werden. Man muss sie aber nicht kennen, um den Inhalt zu verstehen. Manchmal muss man etwas über den Ausdruck schmunzeln, was aber daran liegt, das Flavia, genau wie Alan Bradley, in der Nachkriegszeit aufwächst, und wir es mittlerweile anders sagen würden.
Das Buch hat mich jetzt zwar nicht absolut gefesselt, aber es liest sich schön und ist auch sehr spannend geschrieben.

Der  Inhalt

Achtung- Spoileralarm!!!!

In diesem Buch dreht es sich dieses Mal nicht nur um einen Mordfall. Flavia merkt wie sie sich langsam verändert (uns Lesern ist klar, sie wird ganz einfach eine junge Erwachsene), was ihr irgendwie Angst macht. Außerdem erfährt man mehr über ihre Mutter, die im Himalaya verschollen ist als Flavia noch ein Baby war.
In dem kleinen Dorf Bishop's Lacey ist einiges los. Ostern steht vor der Tür und der Heilige St. Tankred soll ausgegraben werden. Als die Bodenplatte zur Gruft angehoben wird, kommt aber erstmal alles anders als geplant. Über dem Grab des Heiligen liegt die Leiche des Dorforganisten Mr. Collicutt. So ist Flavia auch dieses Mal wieder ganz zufällig in einen weiteren Mordfall geraten. Sie wollte eine der Ersten sein, die den Heiligen sehen. Als sie die Leiche erblickt, schlägt ihr kleines Detektivherz natürlich gleich höher und sie macht sich wieder auf eigene Faust an die Ermittlungen, was dem zuständigen Inspector Hewitt natürlich gar nicht gefällt. Eins führt zum anderen und Flavia hat, auch mit Hilfe ihrer Chemiekenntnisse, eine heiße Spur. Unter anderem landet sie auf dem Weg ihrer Ermittlungen in einem Nachbarort in dem Anwesen des Justiziars Ridley- Smith. Dort stößt sie auf seinen mehr als ungewöhnlichen Sohn. Jocelyn denkt, dass Flavias Mutter ihn besucht. Flavia erfährt, dass ihre Mutter ihm früher Gesellschaft geleistet hat. Von Dogger ("Hausmeister & Co." der de Luces) erfährt sie, dass Jocelyn von seiner Mutter eine Bleivergiftung geerbt hat, was sein ungewöhnliches Aussehen erklärt. Später ist das für Flavia ein wichtiges Motiv, um den Mord aufzuklären. Eine weitere wichtige Rolle spielt der Botaniker Adam Sowerby, der auch als Detektiv arbeitet. Von ihm erfährt Flavia einige geschichtliche Details über ihre Familie. Zum Beispiel auch, dass es sein kann, dass der heilige St. Tankred ein de Luce war. Dieser wurde vor ca. 500 Jahren mit einem ziemlich großen Diamanten unter der Kirche von Bishop's Lacey begraben. Für Flavia wird es dann richtig brenzlich, als sie eins und eins zusammen zählt und den Diamanten findet. Sie selber wird fast umgebracht, kann aber gerade noch entkommen. Als mit Hilfe von Flavia der Mord aufgeklärt werden kann, beschäftigt die Elfjährige eigentlich nur noch der drohende Verkauf von Buckshaw, dem Familienanwesen der de Luces. Ihr Vater hat einen Anruf bekommen, über den er aber nicht spricht. Erst am Ende des Buches kommt es zur Aussprache. Mit dem letzten Satz des Buches hat nicht nur Flavia nicht gerechnet, sondern auch ich als Leser nicht! Überraschung!!!

Fazit

Das fünfte Buch der Flavia de Luce- Reihe war ein schönes Buch mit einigen Überraschungen. Vor allem das Ende steigert die Vorfreude auf den nächsten Band. Alan Bradley schreibt seine Bücher so wunderbar unerwartet. Bei vielen Krimis weiß man immer schon recht schnell, wer der Mörder sein könnte. Auch bei den Flavia- Büchern rätselt man mit, aber man kann sich eigentlich ziemlich sicher sein, dass sich die eigene Vermutung nicht bestätigt. Hier trifft immer wieder zu: "Es kommt immer anders, als man denkt!". Ich finde es auch schön, dass in diesem Buch mehr auf Flavia und ihre Familie eingegangen wird. Alles in allem hatte ich Spaß am Lesen, war aber nicht so gefesselt wie von dem Vorgänger. Ich bin aber absolut gespannt auf den nächsten Teil!!!

Ich gebe "Schlussakkord für einen Mord" 4 von 5 Federblüten.

Liebe Grüße
Eure A. :-*